THE MEMBERS

Alex Lugger / Guitar, Vocals


Stefan Ruess / Guitar


Dominik Hecher / Drums


Florian Rainer / Bass


Interview mit Julian Herbrich

 

Am 29. Dezember 2017 interviewte ich den Frontman Alex Lugger und den Leadgitarristen Stefan Ruess der vierköpfigen Band „Jolly Roger“ zu ihrer eigenen Musik, ihrer musikalischen Zukunft, ihrer Meinung zur Unterteilung der Rockmusik in Genres und ihrer Einstellung gegenüber „Pink Floyd“. Hier eine Zusammenfassung des Gesprächs.

 

Die drei Freunde Patrick Biber, Alex Lugger und Stefan Ruess beschlossen 2014, ihre eigene Band zu gründen. Im Sommer 2016 fand die erste Probe mit selbstgeschriebenen Songs und in ihrer jetzigen Aufstellung mit Florian Rainer, dem Bassisten der alten Band des Frontmans Alex, statt und zu Halloween spielten sie ihr erstes offizielles Konzert. In den nun über zwei Jahren ihres Bestehens erreichte die Band schon das ein oder andere Ziel. Die Gruppe spielte bereits auf vielen Konzerten und stellten sogar ihr eigenes Festival „Live and Loud“ auf die Beine. Darüber hinaus kreierten sie ihren eigenen Proberaum und sogar ein eigenes Tonstudio, in dem in nächster Zeit ihre erste eigene CD aufgenommen wird. Alex möchte definitiv in der Musikbranche beruflich tätig werden und auch der studierende Stefan träumt davon, von seiner Musik leben zu können. Mehr als die Hälfte ihrer Lieder schreibt Stefan, weil Alex laut eigener Aussage sein „kreatives Potential“ in sein eigenes Projekt als Singer-Songwriter steckt. Beteiligt am letztlichen Entstehen der Lieder sind aber dennoch alle.

In ein fixes Genre wollen sie sich nicht hineinzwängen, da sie ihre Einflüsse aus den unterschiedlichsten Zeiten und Stilen nehmen. Am ehesten sehen sie sich selbst als „Hardrock“ mit Hang zu den 60ern und einer progressiven Ader. Alex ist, wie er selbst sagt, der „Punk“ in der Band und bringt das harte Grundgerüst der Songs, während Stefan seine Bluesriffs darüber spielt. Ihre Nummer „Crawling down my Universe“ ist hingegen ein sehr psychedelisches Lied, das durchaus auch einen Hauch „Black Sabbath“ an sich hat. Beeinflusst sehen sie sich hauptsächlich von „The Rolling Stones“ und „Led Zeppelin“ aber sie sind sich sicher, dass sie auch von „Pink Floyd“ zumindest unterbewusst Einflüsse erhielten. Als Stefan kurz nachdenkt fällt ihm auf, dass die Band „Free“, die ihm sehr gut gefällt, ja auch von den „Floyd“ beeinflusst wurde und da die „Stones“, „Led Zeppelin“ und „Pink Floyd“ ja sowieso im London der 60er entstanden, sei bestimmt auch sein eigenes Songwriting von letzteren geprägt.

Ich war nun bereits auf drei Konzerten von „Jolly Roger“ und mir fiel auf, dass sie jedes Mal das Lied „Wish You Were Here“ von „Pink Floyd“ in einer eigenen, rockigeren Version mit längerem Solo spielten. Auf meine Frage, warum dies der Fall ist, antworteten sie grinsend, dass sie noch von keiner anderen Band ein solches Arrangement hörten und dass die „Floyd“ sowieso eine Wahnsinns Band seien.

Zu der britischen Band kamen die beiden auf Umwegen, sind aber geschlossen der Ansicht, dass jeder, der sich mit Rockmusik beschäftigt, zumindest einige Lieder von „Pink Floyd“ hören müsse. Der Leadgitarrist Stefan hört die Band aktiv und findet auch David Gilmour als Gitarrist extrem interessant, da er so wandlungsfähig sei. Alex hingegen kannte vorerst nur den Begriff „Pink Floyd“ und kam irgendwann drauf, dass die ja auch im Radio gespielt werden, hörte sich rein und ist seitdem auch ein Fan.

 

Insgesamt war es ein sehr nettes und aufschlussreiches Gespräch und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal dafür bedanken, dass die beiden mir das Interview möglich machten und wünsche ihnen alles Gute für ihre musikalische Zukunft. Weitere Konzerte von ihnen lasse ich mir natürlich auch nicht nehmen. Abschließend lässt sich sagen, dass die Band „Jolly Roger“ sich einfach nur dem „Rock“ zugeordnet fühlt und ihre Ideen aus den unterschiedlichsten Nischen bezieht und genau deswegen sind sie ein Teil des „Progressive Rock“ im 21. Jahrhundert.


KONTAKT:

 

DOLLY BASTARD

Mail: dollybastard@gmx.at

Tel: +4369915024046

 

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